Koran Lesen

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Der Koran „Der Monat Ramadan (ist es), in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung (…)“ (Koran 2:185) 

Der Monat Ramadan ist ein Monat voller Barmherzigkeit, Güte, Segen und Licht. In diesem heiligen Monat wurde uns das schönste aller Bücher herabgesandt – der Koran. In keinem anderen Monat wird der Koran so oft rezitiert wie in diesem Monat.

„Gewiß, dieser Koran leitet zu dem, was richtiger ist, und verkündet den Gläubigen, die rechtschaffene Werke tun, daß es für sie großen Lohn geben wird“ (Koran 17:9) 

Der Koran ist nicht mit anderen Schriften zu vergleichen. Er wurde herabgesandt, um zwischen falsch und richtig zu unterscheiden, zu erklären warum wir leben und wohin wir gehen. Er ist Erleichterung, Licht und Barmherzigkeit für die Menschheit. 

All zu oft bemerken wir alle, dass Muslime Verse aus dem Koran als Deko verwenden, der Koran den schönsten Platz in unseren Regalen erhält, dieser auch in den schönsten Formen und Farben gedruckt wird, um dann im Regal als Deko zu dienen und zu verstauben. Er erhält den schönsten Platz in unserem Haus, erhält er jedoch auch den schönsten Platz in unserem Herzen? 

Im Monat Ramadan erkennen wir wieder seinen Wert, holen ihn raus und rezitieren ihn. Verspüren eine Erleichterung im Herzen und merken, wie er unser Wesen im positiven ändert… und vergessen ihn wieder danach. 

Wie schön wäre es jedoch, wenn wir dieses Gefühl nicht nur im Ramadan verspüren würden, dieses Buch fest in unserem Leben verankern und weiterhin im ganzen Jahr über regelmäßig lesen? Denn der Prophet (s.w.s) sagte: „Die Besten unter euch sind diejenigen, die den Qur´an lernen und lehren.“ [Sahih al-Buchari, Kapitel 59/Hadithnr. 5027] 

Darüber hinaus sagte er auch: „Das Gleichnis desjenigen Gläubigen, der den Qur´an rezitiert und nach ihm handelt, ist das einer Zitrusfrucht, welche wohlriecht und gut schmeckt. Und das Gleichnis desjenigen Gläubigen, der den Qur´an nicht rezitiert, aber nach ihm handelt, ist das einer Dattel, die gut schmeckt, aber keinen Duft hat. Und das Gleichnis eines Heuchlers*, der den Qur´an rezitiert, ist das einer Zitronenmelisse (Raihana), die wohlriecht, aber bitter schmeckt. Und das Gleichnis eines Heuchlers*, der den Qur´an nicht rezitiert, ist das einer Koloquinte (Handala), die bitter schmeckt und gar keinen Duft hat.“ [Sahih al-Buchari, Kapitel 59/Hadithnr. 5059]

Auch steht im edlen Koran selbst: „Und wenn der Qur’an vorgetragen wird, dann hört ihm zu und horcht hin, auf daß ihr Erbarmen finden möget!“ (7:204) 

Möge Allah die Worte Seines Buches in unserem Herzen verankern und unser Wissen mehren. Möge Er uns dieses Buch nicht nur mit den Ohren und den Augen hören und lesen lassen, sondern auch mit dem Herzen. Mögen Seine Worte Licht und Barmherzigkeit für uns sein. 

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Masdschid Dschinn - Masdschid al Bayah

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Die Masdschid -i Dschinn ist ca 2 km von der Kaaba entfernt und liegt in der Nähe des Friedhofs von Mekka, der Cennetu’l-Muallâ. Die Mosche, auch bekannt unter dem Namen Masdschid al Bayah, liegt auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt Mekka. Die Überlieferung besagt, dass sich die Nachtwächter, die für die Sicherheit Mekkas verantwortlich waren, auf diesem Hügel versammelten und ihre Wache auch auf diesem Hügel wechselten. Die Surah Al-Dschinn im heiligen Koran nimmt Bezug auf diesen Ort:

„Sprich: „Es wurde mir offenbart, dass eine Schar der Dschinn (die Rezitation des Korans) anhörte und dann sagte: „Wahrlich, wir haben eine wunderbare Lektüre gehört.“ [72:1]

Der Prophet ﷺ pflegte den Koran zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten zu rezitieren, um den Dschinn die Offenbarungen des Koran zu übermitteln. Die Dschinn Moschee wurde an dem Ort errichtet, an dem sich eine große Gruppe von Dschinn die Rezitation des Propheten Mohammeds aus dem Koran anhörte. Die Dschinn nahmen den Islam an und versprachen ihm ihre Treue. Dieser Ort ist aus diesem Grunde auch als Moschee der Treue bekannt.

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Pilgerfahrt

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Die Pilgerfahrt ist für Muslime die heiligste Reise. Sie lässt sich in die kleine Pilgerfahrt und die große unterteilen. Ihren Ursprung findet die kleine Pilgerfahrt (Umrah) bei dem Propheten Muhammed (s.a.w.). Sie wurde erstmals im 7. Jahr der Hidschra (Auswanderung des Propheten aus Mekka) verrichtet. Die erste große Pilgerfahrt (Hadsch) ist im 9. der Hidschra zur Pflicht für die Muslime geworden. Zentrale Ankerpunkt der Pilgerfahrt ist die Kaaba. Sie befindet sich in Mekka und dient den Muslimen als Gebetsrichtung.


Die Kaaba ist das höchste Heiligtum der Muslime. 5 mal täglich wenden sich Muslime aller Welt in ihre Richtung, um ihr Gebet zu verrichten. Von dem Propheten Ibrahim (a.s.) und seinem Sohn Ismael (a.s.) wiederaufgebaut bildet sich den elementaren Bestandteil der Pilgerfahrt. Die Pilgernden umkreisen diese 7 mal als Teil des verpflichtenden Rituals zur Verrichtung der Pilgerfahrt. 

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FASTEN IM ISLAM

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Das Fasten ist im Islam eine der persönlichen Formen der Anbetung. Man unterscheidet zwischen dem freiwilligen Fasten sowie dem verpflichtenden Fasten im Monat Ramadan. 


Zu den Handlungen der Gottesanbetung gehört für Muslime auch das Fasten. Fast man die Absicht, dazu, so enthält man sich von der Morgenröte bis zum Anbruch des Sonnenuntergangs des Essens und Trinkens sowie Beischlaf mit dem Mann oder der Frau.


Doch warum fasten Muslime? 

Letztendlich geschieht es aus Ehrfurcht vor Allah. Das heißt, der Akt des Fastens ist die Manifestation des Glaubens an und die Hingabe gegenüber dem Allerhöchsten. Es kommt von einem Herzen, dem es nach Allah verlangt.

 

Der zweite Aspekt behandelt die Praxis der Enthaltsamkeit. Man zügelt seinen Körper und das Verlangen nach Genuss. So kommt man seiner eigentlichen Existenz näher – der Seele. Denn je mehr man sich von der Welt abwendet, desto mehr erscheint Allah im Herzen des Muslims. 


Ein freiwilliges Fasten ist eine der besten Möglichkeiten, seine Nähe zu Allah zu verringern.    

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WO LIEGT MEDINA?

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Nach Mekka gilt Medina (auch das Erleuchtete Medina oder Medina, die Stadt des Propheten) gemeinhin als der zweitwichtigste Ort des Islam. 


Allerdings wird der Ort durch den bleibenden Aufenthaltsort des Gesandten Allahs ganz besonders hervorgehoben. Hier entstand das Modell einer muslimischen Gemeinschaft, hier wurde Allahs „Deen“ in seiner letztgültigen Form bestimmt und die qur’anische Offenbarung wurde vollendet. 


Über Medina sagte der Prophet, als er von Mekka in seine neue Heimat auswanderte: „Oh Allah, Du führst mich von einem Ort, der mir am liebsten ist (d.h. Mekka) an einen, der Dir am liebsten (d.h. Medina) ist.“ 

Die Stadt, welche die Prophetenmoschee und den Begräbnisort des Gesandten Allahs beherbergt, liegt wie Mekka im Hidjaz. Beide Orte liegen ca. 450 Kilometer voneinander entfernt. Auch gibt es hier den Friedhof Al Baqi‘, auf dem die Verwandte des Propheten sowie viele seiner Gefährten und Angehörige der frühen muslimischen Generationen ruhen. Neben der Prophetenmoschee könnt ihr in Medina auch die beiden ältesten Moscheen der Welt besuchen. Anders als das hoch gelegene, trockene Mekka gibt es in und um Medina eine alte Tradition des Oasenanbaus. 


Je nach Rechtsschule gilt ein Besuch in der Stadt des Propheten nach dem erfolgreichen Ende der Hadsch als sehr empfehlenswert oder als verpflichtend. Viele Reisende haben ihre Hadsch als Reinigung und innere Läuterung beschrieben. Der anschließende Besuch Medinas und des Propheten wird von vielen als Moment der Erleichterung, des Friedens und als harmonisches Siegel der Reise ihres Lebens empfunden. 


Auch hier wird die BALCOK Familie euch auf das Beste betreuen und gewährleisten, dass eure Hadsch ein segensreiches Siegel findet und ihr den Gesandten Allahs sowie seine Moschee angemessen besuchen könnt!     

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Masdschid Dhul al-Hulayfah - Masdschid al-Shajarah

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Masdschid Dhul al-Hulayfah, auch bekannt als Masdschid al-Shajarah, ist eine Moschee. Sie dient als Miqat-Grenze für Pilger, die von Medina nach Mekka reisen, um die Hadsch oder Umrah zu vollziehen. Es gibt eine weitere Moschee, die als Masdschid al-Shajarah bezeichnet wird. Diese befindet sich allerdings in Mekka, gegenüber der Masdschid al Dschinn.
 
Die Masdschid Dhul Hulayfah ist 14 km von Medina entfernt. Hier trat der Prophet nach dem Vertrag von Hudaybiya in den Ihram-Zustand ein, um die Umrah zu vollziehen. In Hudaibiya lagerten 1400 Muslime, die zur Verrichtung der Hadsch nach Mekka reisten, bevor 628 n. Chr. der Friedensvertrag von Hudaibiya unterzeichnet worden ist. Dhul al-Hulayfah wurde von Mohammed als Miqat-Grenze für alle Muslime definiert, die Hadsch oder Umrah beabsichtigen und aus der Richtung Medina kommen. Es ist die zweitgrößte Miqat-Moschee.
 

Nach ihrer Errichtung durch Umar II ibn ‚Abdulaziz in den Jahren 706-712, wurde die Moschee seitdem mehrmals renoviert. Im Zuge der Renovierungsarbeiten an Bauwerken durch König Fahd, wurde die Fläche der Moschee um ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe erweitert. Es wurden mehrere moderne Nebengebäude hinzugefügt, so dass der heutige Gebäudekomplex entstand.

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Dschannat al Baqi

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Baqi al ghardad, auch Dschannat al Baqi ist ein Friedhof, der sich in der Nähe der Prophetenmoschee, im Südosten von Medina, befindet. Dieser Friedhof gilt als der erste von Muslimen in Medina errichtete Friedhof und enthält mindestens 10.000 Gräber der Gefährten des Propheten ﷺ. Da sie niemals gekennzeichnet worden sind, ist es heute nicht möglich zu identifizieren, wem die Gräber gehören.
 

Osman bin Maz´un war der Erste, der auf diesem Friedhof begraben wurde. Es wird überliefert, dass der Prophet ﷺ zwei Steine brachte und diese jeweils am Kopf- und Fußende des Grabes platzierte. Danach sagte er: „Er ist der Erste unter uns, der ins Jenseits geht“. Auf eine Frage, wo Verstorbene künftig bestattet werden sollen, gab der Prophet die Antwort, dass man den nächsten Verstorbenen neben Osman bin Maz`un begraben sollte. Als Ibrahim, der Sohn des Propheten ﷺ starb, befahl der Prophet, ihn am selben Ort zu begraben. Er goss Wasser auf sein Grab. Auch Rukiyya und Zeyneb, Töchter des Propheten, wurden hier begraben. Nach seinem Märtyrertod in Karbala wurden Hasan und seine Mutter Fatima auch in Baqi begraben. Nachdem Yazid den enthaupteten Kopf des Hüseyin nach Medina schickte, wurde er neben seiner Mutter begraben.

 
Von Zeit zu Zeit suchte Der Prophet ﷺ den Friedhof auf und betete für diejenigen, die auf dem Jannatu’l-Baqi begraben waren.

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Mina - Tag 4 - 11 Dhul Hiddscha

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Mina ist ein Tal und befindet sich 8 km südöstlich der Stadt Mekka. Das Tal von Mina enthält den Jamarat, die drei Steinsäulen, die von Pilgern gesteinigt werden. Hier findet die symbolische Steinigung des Teufels statt.


Gemäß der Überlieferung hat Gott Abraham befohlen, seinen Sohn zu opfern, um seinen Glauben unter Beweis zu stellen.


Die Surah As-Saffat im heiligen Koran nimmt Bezug auf diesen Vorfall:

„Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sprach (Abraham): „O mein lieber Sohn, ich habe im Traum gesehen, dass ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?“ Er antwortete: „O mein Vater, tu, wie dir befohlen; du sollst mich, so Allah will, standhaft finden.“ [Quran 37:102]


Drei Mal rief der Teufel Abraham dazu auf, Gottes Befehl zu ignorieren und das Leben seines Sohnes zu retten. Drei Mal lehnte Abraham diesen Rat ab. Er bewarf den Teufel mit Steinen. In Gedenken daran sammeln die Pilger Steine und steinigen die Säulen, die den Teufel verkörpern. Allah war von Abrahams unerschütterlichem Glauben dermaßen überzeugt, dass er erlaubte, ein Schaf zu opfern.


„Und Wir gaben ihm ein großes Schlachttier als Auslösung (als Ersatz für seinen Sohn).“ [Quran 37:107]

Am 8. Tag des Dhul-Hiddscha-Monats beten die Pilger das morgendliche Fajr Gebet am Masjid Al-Haram und brechen nach Mina auf. In Mina angekommen, werden die Dhuhr, Asr, Maghrib und Isha Gebete und am darauffolgenden 9. Tag des Dhul-Hiddscha-Monats das Fajr Gebet verrichtet. Anschließend pilgern die Massen nach Arafat.
 

Auf dem Rückweg am 10., 11. und 12. Tag des Dhul-Hiddscha-Monats verbringen die Pilger ihre Zeit zur Andacht, Steinigung des Teufels, das Opfern eines Tieres und das Rasieren der Haare ebenfalls an diesem Ort:


Vom 11. bis 13. Dhul Hiddscha, bekannt als Ayyam al-Tashreeq (die Tage des Trocknens von Fleisch), verbringen Pilger Zeit in Mina, wo sie jeden Tag sieben Kieselsteine auf alle drei Jamarat werfen. Wenn das Tieropfer oder der Haarschnitt nicht am 10. durchgeführt wurden, können sie bis zum Sonnenuntergang am 12. Dhul Hiddscha durchgeführt werden. Die Pilger kehren dann nach Mekka zurück, um Tawaf al-Wida als letzten Ritus durchzuführen, bevor sie nach Hause gehen oder nach Medina aufbrechen.


Heute ist Mina als die Stadt der Zelte bekannt. Hier wurden mehrere Tausend Zelte errichtet, um den Pilgern mühsames Tragen der eigenen Camping-Ausrüstung zu ersparen. Die zur Vollziehung der Hadsch notwendigen Rituale, wie z.B. Aufenthalte zur Andacht, Gebete, Opfergaben und Steinigung des Teufels werden im Umkreis verrichtet. Aus diesem Grunde benötigen die Pilger Unterkünfte an diesen Orten. Diese Zelte werden jährlich den Pilgern als Unterkunft zur Verfügung gestellt.

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Dschannat al Mualla

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Der Dschannat al Mualla, was übersetzt Garten der Anhöhe bedeutet, ist der Hauptfriedhof in Mekka. Dieser Friedhof ist zugleich der älteste Friedhof Mekkas und befindet sich etwa 2 km nördlich der heiligen Moschee. Hier sind viele Verwandte des Propheten ﷺ begraben, darunter die Frau des Propheten und die beiden Söhne, sowie viele Gefährten und Gelehrte.
 
Zu Zeiten des Osmanischen Reiches befanden sich über einigen Gräbern Mausoleen. Mit der Machtübernahme durch die Saudi-Dynastie, wurden diese Mausoleen und Kuppel abgerissen und die Friedhöfe unkenntlich gemacht. Gemäß der wahhabitischen Tradition müssen Gräber schlicht sein und sich nicht von dem anderer Verstorbener unterscheiden. Bei diesem Eingriff wurde das Mausoleum der Frau des Propheten Chadīdscha bint Chuwailids ebenfalls zerstört.

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UMMA

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Das Wort „Umma“ kommt aus dem arabischen und bedeutet „Gruppe“, „Gesellschaft“ oder „Volk“. In der Regel bezeichnet es die Gemeinschaft der Anhänger eines Propheten oder einer Religion (Deen). Die Anhänger eines Propheten stellen eine Umma dar. 


Die Umma Mohammads oder die „Umma des Islam“ umfasst alle Menschen, die unserem Propheten folgen. Im Koran werden der Umma Muhammads (saw) bestimmte Eigenschaften und davon ausgehend bestimmte Rollen zugewiesen, die sie zum Vorbild für die Menschheit machen: 


„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen erstand. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Unrechte und glaubt an Allah (…)“ (Quran 3:110) 


Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Du siehst die Gläubigen, was ihre Barmherzigkeit untereinander und ihre Liebe untereinander und ihre Freundlichkeit betrifft, einem einzigen Körper ähnlich, so dass, wenn es einem Teil des Körpers nicht gut geht, der ganze Körper die Schlaflosigkeit und das Fieber mit ihm teilt.“ (Sahih al-Bukhari 6011, Buch 78, Hadith 42)


Die Umma bietet ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft im Islam. Sie schafft eine familiäre Beziehung, eine besondere Form des Zusammenhalts und der Einheit. Der Einzelne fühlt sich als Teil von etwas Größerem. Er orientiert sein Handeln an dieser übergeordneten Größe. Die Pilgernden in ihren einheitlichen, weißen Gewändern, das gemeinsame Gebet an den heiligen Stätten und die Schahada (das Glaubensbekenntnis) fördern dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und symbolisieren die Einheit. 


Die Geschwister der BALCOK Familie begleiten dich vor, während und nach deiner Pilgerfahrt. Wir wollen das Gefühl, teil einer Gemeinschaft zu sein stärken, durch gemeinsame Seminare, Gebete, gemeinsames Fastenbrechen und Feiern. Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Wurzeln aus fernen Ländern stärken ihre Bande der Geschwisterlichkeit mit der Umma und fühlen sich am Ende einer Pilgerfahrt als Teil der BALCOK Familie!

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